Öffentliche Präsenz durch Webinare stärken

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Auch wenn Webinare nichts neues sind, erleben sie derzeit einen richtigen Hype. Immer häufiger werde ich zu Webinaren eingeladen und nehme auch oft daran teil. Bisher hat mir auch jedes Webinar inhaltlichen Mehrwert geliefert. Grund genug darüber nachzudenken, ob Webinare einen festen Platz im PR-Konzept haben sollten.

 

Ein Webinar ist zunächst einmal nichts anderes als ein Vortrag. Bei einem Vortrag präsentiert sich der Redner seinem Publikum und erhält dadurch öffentliche Aufmerksamkeit. Ein Vortrag kann in drei Punkten in die Öffentlichkeitsarbeit integriert werden.

klassischer Vortrag vor Publikum

Der Erste Punkt ist die Einladungsphase vor dem Vortrag. Durch Pressemitteilungen und persönliche Einladungen kann auf den Vortrag aufmerksam gemacht werden. D.h. ohne den Vortrag tatsächlich gehalten zu haben, kann die bloße Nennung als Vortragsredner zu mehr öffentlicher Wahrnehmung führen.

Der zweite Punkt ist der Vortrag selbst. Wenn es sich um einen öffentlichen Vortrag handelt, sind vermutlich Pressevertreter anwesend, die die Inhalte des Vortrages gerne für die eigene Berichterstattung aufnehmen. In dieser Phase erhöht der Vortragsredner über den Inhalt seine öffentliche Präsenz.

Die dritte Phase entsteht nach dem Ende des Vortrages. Hier wirkt der Vortrag als Referenz und Beweis für die eigenen Fähigkeiten, in dem der Vortragsredner auf seinen Vortrag bei dieser oder jener Veranstaltung hinweist. Die öffentliche Wahrnehmung als Vortragsredner erfolgt im Nachgang also über die Nennung des Veranstalters.

Diesen drei Vorteilen eines Vortrages stehen aber auch Nachteile gegenüber. Der größte Nachteil ist für ungeübte Redner sicherlich die Überwindung sich als Redner bereitzuerklären. Schließlich muss man dann vor einem großen Publikum reden und dann auch noch etwas Schlaues sagen. Der zweite Nachteil ist, dass man auf irgendeiner Veranstaltung als Vortragsredner eingeladen werden muss. Hier muss man sich aktiv bemühen und sich bei den relevanten Veranstaltungen als Redner bewerben. Eine Garantie einen Vortrag halten zu dürfen gibt es nicht.

 

Wie sieht es jetzt mit Webinaren aus?

Webinare kann jeder mit relativ wenig Aufwand im Internet halten. Der Webinarleiter sitzt dabei an seinem Rechner und hat keinen direkten Kontakt zu den Teilnehmern. Auch wenn die Teilnehmer Fragen stellen können, fehlt doch der persönliche Blickkontakt zu den Teilnehmern. Die Hemmschwelle für ungeübte Redner ist bei Webinaren deutlich geringer als bei Vorträgen. Auch der zweite Nachteil von Vorträgen lässt sich durch Webinare ausgleichen. Ein Webinar kannst du zu jeder Zeit veranstalten, ohne eine Einladung als Redner zu haben.

Aber wie ist die öffentliche Wirkung bei Webinaren?

Auch bei Webinaren gibt es die Einladungsphase, die Webinardurchführung und die Nachbetrachtung. Auch wenn prinzipiell jeder zu jeder Zeit ein Webinar abhalten kann, muss zu dem Webinar eingeladen werden. Die Einladung erfolgt zum Beispiel durch Posten in relevanten Foren und Gruppen. Ähnlich wie bei einem Vortrag erhälst du öffentliche Aufmerksamkeit in den Foren und Gruppen bei denen du zu deinem Webinar einlädst.

Auch wenn Webinare öffentlich sind, gehören die Teilnehmer fast ausschließlich zur Zielgruppe. Eine öffentliche Berichterstattung ähnlich wie bei einem Vortrag ist bei den Webinaren also nicht zu erwarten. Aber du erreichst auf jeden Fall die Teilnehmer deines Webinars. Diese gehören genau zu deiner Zielgruppe und erzählen wiederum in ihren Gruppen von deinem Webinar. Das heißt durch die Webinarteilnehmer erreichst du eine positive Darstellung in deinem Marktsegment.

Die Referenz in der Nachbetrachtungsphase ist auch gegeben. Allerdings etwas anders als bei einem Vortrag. Während du bereits einen einzigen Vortrag als Referenz benutzen kannst, brauchst du mehrere Webinare, um eine glaubwürdige Referenz aufzubauen. Wenn du also mehrmals das gleiche Webinar mit vielleicht jeweils hundert Teilnehmern abhälst, ist das eine gute Referenz für dich. Statt zu sagen ich war Vortragsredner bei einer Konferenz, kannst du sagen ich hatte bei fünf Webinaren 500 Teilnehmer.

 

Webinare eignen sich also ähnlich wie Vorträge zur Stärkung der öffentlichen Wahrnehmung. Auch Webinare erzielen einen dreifachen Effekt in der Öffentlichkeitsarbeit durch die Einladungsphase, die Durchführung und die Nachbetrachtung. Bei einem Vortrag ist die öffentliche Wahrnehmung in diesen Phasen zwar höher, dafür erreichst du bei Webinaren aber genau deine Zielgruppe.

Webinare sollten daher auf jeden Fall ein fester Bestandteil in deinem PR-Konzept werden.

 

Mein Tipp: Webinare sollten in keinem PR-Konzept fehlen und bieten eine Alternative zu klassischen Vorträgen

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